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Binäre Optionen 60 Sekunden

Bei Binären Optionen kann man extrem kurze Trades machen. Wir nennen die Vor- und Nachteile vom 60 Sekunden Optionshandel.

Derzeit erfreuen sich binäre Optionen einer immer besser werdenden Etablierung am Finanzmarkt für private Anleger. Durch die eindeutige Struktur sind die Produkte sehr gut verständlich, daher finden sich gerade Einsteiger schnell in diesem Bereich des Optionshandels zurecht. Ferner existieren mittlerweile etliche Handelsarten für binäre Optionen, sodass der Anleger eine seinen Vorlieben entsprechende finden kann.

60 Sekunden Optionshandel

Ein großer Unterschied unter den Optionen untereinander ist sicherlich deren Laufzeit. Sie kann mehrere Monate, Wochen, aber auch nur 60 Sekunden betragen. Natürlich ändern sich die Akzente, welche der Trader mit seinen Geschäften setzt stark mit der Laufzeit der Optionen.

60 Sekunden-Optionen für Schnellentschlossene

Nach der akribischen Beobachtung des Wertes kann der entschlossene Trader eine 60 Sekunden Option kaufen, wenn er der festen Überzeugung ist, dass der Basiskurs eine Änderung in dieser kurzen Zeit durchlaufen wird. Hierbei werden Call- oder Put-Optionen gesetzt und direkt nach dem Kauf läuft auch schon die Zeit. Nach einer Minute hat der Trader dann Gewissheit darüber, ob sein Geschäft erfolgreich war, oder er das eingesetzte Kapital verloren hat.

Bei diesen schnellen Optionen handelt es sich um ein traditionelles Cash-or-Nothing-Geschäft, bei dem der Anleger entweder einen Betrag erhält, oder alles verliert. Ausnahmen bilden Optionsgeschäfte, bei denen der Broker eine Verlustabsicherung von in der Regel maximal 15% des eingesetzten Kapitals anbietet. Die Gewinnmargen bei den 60-Sekunden Optionen liegen üblicherweise bei 60 bis 90% und die Mindestsummen fangen bereits im einstelligen Bereich an. Selbstverständlich darf das erhöhte Risiko bei den schnellen Optionen nicht vergessen werden, denn wenn der Trend anfangs in die falsche Richtung zeigt, ist die Wahrscheinlichkeit einer Umkehr zur richtigen Richtung sehr klein.

Der Handel mit 60-Sekunden Optionen

Aufgrund der äußerst kleinen Laufzeit dieser Optionen muss der Trader die zu handelnden Basiswerte mit großer Sorgfalt auswählen. Zunächst muss aber eine Nachrichtenquelle ausgesucht werden, aus derer sich der Anleger für seine Analyse mit Informationen bedient.

1. Marktnachrichten

Als Grundlage bieten sich Marktnachrichten für den Handel mit 60-Sekunden Optionen an, wenn die Bekanntgabe von wichtigen Nachrichten kurz bevor steht. Hierzu zählen vor allem die Festlegung neuer Zinssätze oder die Quartalszahlen großer DAX-Konzerne. Die Märkte reagieren auf diese Zahlen meist blitzschnell, sodass der Trend ausgenutzt werden kann.

2. Realtime Charts

Bei einem Realtime Chart handelt es sich um eine Darstellung des Kurses in Echtzeit samt der entsprechenden Analyse. Hat der Trader dieses Chart und den Optionsmarkt parallel im Auge, so kann er mit den passenden Kaufzeitpunkt für eine schnelle Option finden.

3. Feststehende Daten

Ferner gibt es feste Zeitpunkte, an denen bestimmte Kennzahlen veröffentlicht werden. Indices wie der ISM-Einkaufsmanager-Index oder der CPI werden stetig an bestimmten Tagen und Uhrzeiten veröffentlicht. Daher kann sich der Trader hierauf einstellen und zu diesem Zeitpunkt eine Option platzieren.

4. Chartindikatoren

Ebenfalls können Chartindikatoren wertvolle Kaufsignale für eine 60-Sekunden-Option liefern. Wird beispielsweise das Bollinger-Band betrachtet, welches den Kurs innerhalb eines Trendkanals beschreibt, so kann abgeschätzt werden, wann eine Kursumkehr wahrscheinlich ist. Derartige Charts können auch bei der Vorhersage von Breakouts, dem Ausbrechen des Kurses aus seinem regulären Trendkanal, unterstützend sein. Gerade dies kann nämlich einen guten Kaufzeitpunkt für eine schnelle Option darstellen.

Risiken der 60 Sekunden-Optionen

Außer Frage steht die hohe Attraktivität der schnellen 60-Sekunden-Optionen, da in sehr kurzer Zeit hohe Renditen erwirtschaftet werden können. Es kann zum Beispiel der Fall eintreten, dass die grundsätzliche Prognose des Anlegers zwar richtig ist, der Markt jedoch etwas zu träge reagiert und daher die gewünschte Kursänderung erste einige Minuten später zu verzeichnen ist. Hierbei hätte sich der Anleger mit einer länger laufenden Option nicht verspekuliert.

Aus diesem Grund es ist sehr wichtig, einen Wert mit großer Volatilität für den Handel mit 60-Sekunden-Optionen auszuwählen, da dieser schnell auf Änderungen am Markt reagiert; Devisen stellen oft solche Basiswerte da. Anderenfalls können die Optionslaufzeiten auf mehrere Minuten verlängert werden, um dieses Risiko zu minimieren.

Die Struktur dieser schnellen Optionen macht Spieler am Markt sehr neugierig, da diese so eben schnell noch auf einen Wert setzten – wie im Casino. Einige Trader haben durch diese unvorbereiteten Spontankäufe bereits große Summen verloren. Daher sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass 60-Sekunden-Optionen auch einen gewissen Anteil Glück für den Erfolg brauchen und ein hohes Risiko mit sich bringen. Der Handel bereitet zwar Spaß und Freude, dennoch muss das Risiko immer mit einbezogen werden, damit kein großer finanzieller Verlust entsteht.

Um sich langsam an derartige Optionen heranzutasten, kann zum Beispiel zunächst mit 10-Minuten-Option gehandelt werden und dabei der Kurs nach einer Minute betrachtet werden. So kann der Trader besonders volatile Kurse für sich ausmachen.

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