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Asset or Nothing

Asset or Nothin Optionen gehören zum festen Bestandteil der Optionen auf Aktien, Derivate oder Indizes. Umfassende Erklärung.

Auch diese Art von Optionen lässt sich den binären Optionen zuordnen, da nur im Gewinnfall Geld ausbezahlt wird und bei einer verlustvollen Wette das Kapital verloren ist. Dennoch besteht ein großer Unterschied zu Cash-or-Nothing Optionen : Der Gewinn ist hierbei nicht beim Kauf festgelegt.

Prinzip der Asset or Nothing-Optionen

Auch bei dieser Handelsart setzt der Trader eine Call- oder eine Put-Option, spekuliert also im Grunde auf fallende oder steigende Kurse. Die Kurswette ist gewonnen, wenn eine vorher festgesetzte Schwelle erreicht wird, tritt dieser Fall nicht ein, so ist das Geschäft verloren. Ein Stoplossmanagement wie bei klassischen Optionen ist bei dieser Handelsart nicht vorhanden, es handelt sich vielmehr um eine digitale Option mit dem Alles-oder-Nichts-Prinzip.

Der bei Erfolg ausgezahlte Gewinn steht jedoch nicht fest, sondern ist an den Kurs des Basiswertes der Option gebunden. Jedoch erwirbt der Anleger, entgegen der Namensgebung dieser Option, nicht den Basiswert, sondern bekommt seinen Wert im Erfolgsfall gutgeschrieben. Somit kann er im Gegensatz zu Cash-or-Nothing Optionen von weiter steigenden Kursen stark profitieren. Die verwendeten Basiswerte entstammen der gleichen Menge wie bei den Cash-or-Nothing-Optionen, es kann auf Aktien, Rohstoffpreise oder Edelmetalle gesetzt werden. Auch auf Börsenindices oder Währungspaare können so Call- oder Put-Optionen geschaltet werden.

Ablauf beim Handel mit Asset-or-Nothing-Optionen

Hat der Trader sich bereits einen Basiswert ausgesucht, so gilt es zu entscheide, ob eine Call- oder eine Put-Option eingesetzt werden soll. Bei ersterer profitiert er von steigenden, bei letzterer von sinkenden Kursen. Ist die Prognose des Anlegers richtig, so erhält er eine Auszahlung in Höhe des Kurswertes am Ende der Optionslaufzeit. Der Anleger zieht daher Gewinn aus Kursen, die über den Schwellenwert hinaus steigen, sodass diese Handelsart weitere Akzente im Handelsprofil des Traders setzen kann. Um diese Unterschiede zwischen Cash-or-Nothing und Asset-or-Nothing Optionen zu unterstreichen, sei nachfolgend ein Beispiel aufgeführt:

1. Cash-or-Nothing

Der Anleger setzt eine Call-Option auf einen Basiswert X für 50€. Dieser Basiswert muss über einem Kurs von 18,90 € liegen, damit der Trader die Kurswette gewinnt. Der Gewinn ist mit 90% beziffert. Am Optionsende liegt der Kurs bei 20,05€. Der Anleger freut sich über einen Gewinn von 45,00€, nämlich 90% des eingesetzten Kapitals.

2. Asset-or-Nothing

Hier setzt der Anleger dieses Mal 24€ auf den gleichen Basiswert wie in Beispiel 1. Die Kursschwelle liege ebenfalls bei 18,90€ und der Abschlusskurs bei 20,05€. Jetzt hat der Anleger gewonnen und zwar 20,05€. Dies ist im Verhältnis weniger als bei der Cash-or-Nothing Option. Steigt der Kurs jedoch auf 26,50€ weiter, so gewinnt er diesen Betrag.

Allerdings ist zu beachten, dass Asset-or-Nothing Optionen im Bereich digitaler Optionen wenig gehandelt werden, da der statische Gewinn einer der großen Vorteile ist, den Trader an binären Optionen schätzen. Cash-or-Nothing Optionen sind hinsichtlich des Finanzmanagements mitunter deutlich einfacher zu handhaben als es Asses-or-Nothing Optionen mit dynamischen Gewinnbeträgen sind.

Im Vergleich mit klassischen Optionen oder anderen Finanzderivaten stechen jedoch auch Optionen der Asset-or-Nothing Form durch die klare Strukturierung und die Ermangelung eines Stoplossmanagements positiv aus der Masse heraus. Auch sind keine komplizierten Berechnungen von Nöten, die es nur Profis erlauben würden, mit derartigen Produkten zu handeln.

Die größten Risiken bei klassischen Optionen stecken hingegen genau beim Risiko- und Stoplossmanagement. Schätzungen von Experten zu Folge scheitern etwa 80 Prozent der Anleger an diesen Punkten, obgleich sie die Kurse richtig eingeschätzt haben.

Gerade daher  gilt die Empfehlung, binäre Optionen gegenüber den klassischen Optionen zu bevorzugen, denn die große Beliebtheit hat durchaus triftige Gründe.

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