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Binäre Optionen - Seriös oder Betrug & Abzocke?

Hier möchten wir darüber aufklären, ob es sich bei binären Optionen um seriöse Finanzderivate oder gar betrügerische Fallen handelt.

Kommt, wie im Falle der binären Optionen, ein neues Finanzprodukt auf den Markt, welches zugleich noch außerordentlich hohe Gewinne abwerfen soll, so ist das Interesse der Öffentlichkeit sofort geweckt. Doch diesen Trend nutzen nicht nur seriöse Broker aus, sondern auch Betrüger, welche auf die Euphorie der Anleger setzten und diese für Ihre Zwecke Ausnutzen wollen. Geschieht dies in großem Stil, sodass kann das das Aus für den Markt mit digitalen Optionen bedeuten.

Der Ruf der binären Optionen

Betrachtet man einschlägige Internetforen und die dortigen Äußerungen zu binären Optionen, so wird man schnell feststellen, dass viele User ihre negativen Verlusterfahrungen beim Geschäft mit binären Optionen schildern, im Extremfall sogar den Begriff Abzocke mit digitalen Optionen gleichsetzten. So liegt es für den Leser natürlich nahe, hieraus die Vermutung abzuleiten, dass es sich bei binären Optionen um unseriöse und intransparante Finanzderivate handelt.

Zieht man solche Schlüsse, so darf die psychologische Komponente von Bewertungen nicht vernachlässigt werden. Ein unzufriedener Mensch verspürt einen statistisch betrachtet etwa zehn Mal so großen Drang, sich zu äußern/beschweren, als ein zufrieden gestellter. Somit müssen also den ganzen negativen Bewertungen auch fiktive positive Bewertungen gegenüber gestellt werden, welche schlichtweg nicht veröffentlicht wurden.

Des Weiteren ist der Handel mit binären Optionen kein Brettspiel, sondern ein Finanzgeschäft, bei dem es um echtes Geld geht. Menschen machen Fehler. Wenn nun ein Anleger sich verspekuliert hat, so ist es ein leichtes, die Schuld für den Verlust von sich zu weisen und dem Broker in die Schuhe zu schieben. Dies ist ein natürliches Verhalten, um sich selber nicht rechtfertigen zu müssen und die eigenen Fehler zu verdrängen.

Natürlich soll man jegliche negative Kritik auf die obigen Gründe zurückführen, denn es gibt durchaus auch schwarze Schafe auf dem Markt mit binären Optionen. Dennoch gilt es, die Bewertungen – gerade aus Internetforen – relativiert zu betrachten.

Das Problem mit der Bonussumme

Die meisten Anleger sind der festen Überzeugung, dass die Bonuszahlungen, welche viele Broker anbieten, an Betrug grenzen. Diesen Anlegern ist jedoch zumeist nicht klar, dass kein Broker aus reiner Nächstenliebe Geld verschenkt, sondern Bonuszahlungen vielmehr ein Mittel zur Kundenaquise sind. Daher sind Bonuszahlungen eigentlich immer an Bedingungen geknüpft; in der Regel sieht das Bonusmodell wie folgt aus:

1.) Einzahlung des Bonus
Der Bonus wird sofort auf den Account transferiert, das Geld steht also direkt zum Handeln zur Verfügung.

2.) Auszahlung des Bonus
Will man sich das Geld samt Bonus auszahlen lassen, so geht dies erst, wenn er „freigetradet“ wurde, sprich die Bedingungen erfüllt worden sind.

Vielen Privatanlegern sind gerade diese Funktionsweisen nicht bewusst, sodass sie die zumeist im Kleingedruckten wiederzufindenden Bedingungen für betrügerische Maschen halten. Dem ist jedoch nicht so, da sich jeder Kunde eigentlich vor dem Handel mit Finanzderivaten über die Geschäftsbedingungen informieren sollte.

Oft sind die Bonusauszahlungen an einen gewissen Mindestumsatz im Rahmen vom zwanzig- bis vierzigfachen der Bonussumme gekoppelt.

Wenige Broker bestimmen ferner, dass der komplette Gewinn verloren geht, wenn die Bonusbedingungen nicht erfüllt sind und das Geld trotzdem ausgezahlt werden soll. Die Argumentation stützt sich hierbei aus die These, dass eben diese Gewinne ohne den Bonus gar nicht erst hätten erzielt werden können. Ein Brokervergleich klärt aber über solche Tatsachen schnell auf.

Ein konkretes Beispiel

Bevor man einen Bonus akzeptiert, sollte man in etwa kalkulieren, wie viel Geld umgesetzt werden muss, um von selbiger zu profitieren.

Sei Herr X ein Anleger, welcher 1000 € auf seinen Account einzahlt und einen Bonus von 300 € annimmt. Somit hat er zum Handeln 1300€ zur freien Verfügung. Die Bedingung für die Bonusauszahlung laute, dass er de 30-fachen Umsatz vorweisen können muss, um eine Auszahlung zu bekommen. Herr X müsste also folglich 9000€ umsetzt

Geht man von einem durchschnittlichen Betrag von 100€ pro Trade aus, so müsste Herr X im Beispielfall also 90 Trades machen, um seinen Bonus zu verdienen. Herr X muss also selber abschätzen, ob er dies schafft.

Bricht er jedoch nach 25 Trades bereits ab und hat 1800 € Gewinn erzielt, so wird der Bonus bei einer Auszahlung wieder subtrahiert, sodass er nur 1500€ erhält.

Der Bonus ist also kein direktes Willkommensgeschenkt des Brokers oder Ähnliches.
Das Handeln mit binären Optionen kann zwar als spekulativ, nicht jedoch als Abzocke bezeichnet werden, insofern der Kunde sich korrekt mit den Bedingungen auseinandersetzt.

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