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Cash or Nothing

Cash or Nothing Optionen = Call oder Put. Die bekanntesten und beliebtesten Formen der Optionen im Detail erläutert.

Digitale Optionen sind hinsichtlich ihrer Struktur sogenannte Cash-or-Nothing-Optionen. Gibt der Anleger eine Prognose ab und liegt damit richtig, gewinnt er die vorher festgesetzte Summe. Liegt er hingegen Falsch mit seinen Vermutungen, so verliert er das gesamte eigesetzte Kapital. Einige Broker sind diesem Prinzip nicht ganz verbunden und bieten Kapitalverlustversicherungen an, bei denen auch im Verlustfall eine Summe zwischen fünf und 15 Prozent des eingesetzten Kapitals wieder zurückgezahlt wird.

Cash-or-nothing als Standardvariante für binäre Optionen

Beim Handel mit binären Optionen gilt das Prinzip des totalen Verlusts oder Gewinns als Standard. Dafür, dass der Trader also hohe Renditen einfahren kann, muss er den Preis des etwaigen Totalverlusts bezahlen. Die möglichen Gewinne liegen bei 70 bis 90 Prozent für diese Handelsart und dem Anleger ist folglich genau klar, was er gewinnen oder auch verlieren kann.

Hier liegt auch der größte Unterschied zu den klassischen Optionen, bei welchen der Anleger den Verlust oder Gewinn im Voraus nicht kennt. Durch ein aufwendiges Stoplossmanagement muss der Trader mitunter Verluste und somit das Risiko begrenzen. Bei digitalen Optionen ist dies nicht nötig, normalerweise auch gar nicht möglich. Die Verlustbegrenzung betreibt der Trader viel mehr durch ein solides Risikomanagement, indem er nur den Teil seines Kapitals pro Trade einsetzt, dessen Verlust er problemlos verkraften kann.

Cash-or-Nothing Optionen werden in unterschiedlichen Handelsarten offeriert:

1. Call/Put-Optionen

Hierbei geht es darum, vorauszusagen, ob der Kurs unter eine bestimmte Preisgrenze fallen oder über eine solche Steigen wird. Die Schwellenwerte werden beim Kauf der Option durch den Trader festgesetzt und müssen für einen Gewinn erreicht werden, die schlichte Kursbewegung in die richtige Richtung reicht hier nicht aus.

2. Range In/Range Out Optionen

Bei dieser Optionsart ist der qualitative Kursverlauf zunächst irrelevant, denn der Anleger trifft eine Prognose hinsichtlich eines Preisintervalls, in dem sich der Kurs am Ende der Laufzeit aufhalten soll (Range In). Alternativ kann er auch ein Intervall ausschließen, dies wird dann als Range-Out-Option bezeichnet.

3. One Touch/Double Touch/No Touch-Optionen

Dem Trader obliegt es bei dieser Handelsart, vorherzusagen, ob der Kurs eine Preisgrenze einmal, zweimal oder auch gar nicht berührt. Liegen peakförmige Ausreißer während des Beobachtungszeitraums vor, so bietet sich diese Option insbesondere an.

4. Wochenendoptionen

Hier kauft der Anleger am Wochenende eine Option, welche sich auf den Eröffnungskurs eines Basiswertes am Montagmorgen richtig. Die Option wird direkt mit Börseneröffnung fällig, die Prognosen sind sehr spekulativ, weswegen hier Renditen im Bereich von 150 bis 400 Prozent möglich sind. Da hier auch schon mit kleineren Beträgen ab 5 € experimentiert werden kann, ist das einmalige Risiko durchaus vertretbar.

Besonders die einfache Handhabung der Cash-or-Nothing Optionen bedingt mit Sicherheit ihre große Beliebtheit. Zudem liegt eine sehr einfache Strukturierung vor, dem Anleger ist im Voraus klar, wie viel er einsetzt und was er verlieren kann. Besonders für Einsteiger in diesen Markt ist dies ein klarer Vorteil, da kein kompliziertes und zeitaufwendiges Stoplossmanagement betrieben werden muss wie bei den klassischen Optionen.

Bei digitalen Optionen gilt weiterhin zu beachten, dass nicht der Basiswert gekauft wird, sondern nur eine Wette auf dessen Kursentwicklung abgeschlossen wird. So können Trader auch Basiswerte nutzen, deren Güter sonst ihren finanziellen Rahmen sprengen würden. Das Repertoire der gängigen Broker umfasst normalerweise etwa 50 bis 100 Basiswerte wie den DAX-Index, den Dow Jones, einzelne Aktien, aber auch Rohstoffe wie Öl, Gold, Kupfer und Aluminium.

Cash-or-Nothing Optionen im Einsatz

Trotz der einfachen Handhabung der Produkte sowie den hohen potentiellen Gewinnen, die versprochen werden, ist es unerlässlich, sich es gewisses Basiswissen für den Handel mit binären Optionen zuzulegen.

Um ein Gefühl für die richtige Prognose zu entwickeln, bietet sich das Training mit einem kostenlosen Demoaccount an, welchen die meisten Broker für ihre Anleger anbieten.
Wenn der richtige Broker gefunden und etwas Erfahrung gesammelt wurde, kann der Handel losgehen. Nach der Einzahlung werden die Angebote an Assets durchgeforstet und Informationen über die Werte, die das Interesse geweckt haben, gesammelt. Broker bieten hierfür oft auch Charts an, weitere Analysetools sind kostenlos im Internet zu erhalten.

Doch bevor nach der Chartanalyse der Handel getätigt wird, sollte überlegt werden, wie viel Kapital auf den Trade gesetzt werden soll. Experten empfehlen eine Höchstgrenze von 5% Kapital pro Trade. Bei den Cash-or-Nothing Optionen kann sich der Anleger dann gespannt zurückziehen und den Ausgang abwarten.

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