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Covered Calls Erklärung & Strategie

Covered Calls gelten als bekanntes Hedging-Instrument, sind also ein Mittel zur Verlustabsicherung bei Aktienkäufen.

Es handelt sich der deutschen Übersetzung nach um gedeckte Call-Optionen, also Optionen auf einen steigenden Aktienkurs abzielen, selbst jedoch über Aktienkäufe gedeckt sind. Bis etwa 2005 fand diese Strategie rege Anwendung, insbesondere, wenn die genaue Tendenz des Kurses unklar ist. Mittlerweile gibt es jedoch weitere Hedging-Instrumente, wie Binäre Optionen, welche dem Trader eine elegantere Absicherung ermöglichen, obgleich institutionelle Anleger gerne noch auf Covered Calls zurückgreifen.

Funktionsweise der Covered Calls

Bei einem Covered Call benötigt es zwei Handelspartner: Zum einen den Aktionär selber, zum anderen einen Stillhalter. Der Aktionär erwirbt Aktien von einem Unternehmen, dem er Grundsätzlich Potential zuschreibt, jedoch die Kurse nur leichte Tendenzen aufweisen. Des Weiteren verkauft er einen sogenannten Optionskontrakt über je 100 Aktien an einen Stillhalter, welcher im Gegenzug eine Optionsprämie zahlt, welche jedoch geringer als der Wert der Aktien ist. Steigt nun der Aktienkurs, so kann der Stillhalter die Aktien einfordern und zahlt dafür den neuen Kaufpreis. Insofern der Kurs jedoch sinkt, behält der Aktionär die Wertpapiere. Allerdings wird sein Verlust natürlich durch die Optionsprämie vermindert, welche der Aktionär bereits im Vorfeld erhalten hat. Sinnvoll ist diese Strategie natürlich nur, wenn die Kursabfälle gering sind, da ansonsten der  Verlust die Optionsprämie weit überwiegt und somit die Hedging-Strategie nicht aufgeht.

Insofern die Märkte also eine grundlegende Stabilität aufweisen, stellt die Methode der Covered Calls keine Probleme dar. Anders sieht es aus, wenn wie in der heutigen Zeit oftmals große und unerwartete Schwankungen auftreten, wie es erstmal nach dem Platzen der Dotcom-Blase 2001 passierte. Die Bewegungen der Optionswerte ist ferner nicht an die Entwicklung des Marktes angepasst, daher gibt es neue Finanzprodukte, welche dieses Kriterium erfüllen. Hierzu zählen die Knock-Outs ab 2004, die CFDs ab 2009 sowie seit 2008 auch die binären Optionen, welche den Markt mehr und mehr erfüllen.

Moderne Hedging-Strategien basieren daher auf binären Optionen, welche im nachfolgenden genauer betrachtet werden sollen.

Hedging mit binären Optionen

Herrscht wieder die Bedingung vor, dass einem Kurs zwar ein positives Potential zugesprochen werden kann, jedoch ein Kursabfall nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, kann die Absicherung, also das Hedging, über binäre Put-Optionen abgewickelt werden. Andere Methoden, welche mit CFDs oder Knock-Outs arbeiten erfordern ein sehr komplexes Stopplossmanagement, um Verluste zu vermeiden. Dieses wiederum zwingt den Anleger praktisch zu einer expliziten Marktbeobachtung, sodass hier viel Zeit verloren geht, wobei dieser enorme Zeitaufwand auf die Absicherung und eben nicht auf den Handel selbst gerichtet ist.

Einfacher ist es mit binären Optionen, wobei Put-Optionen in der Größenordnung des im unerwünschten Falle zu erwartenden Kursabfalls gekauft werden. Diese sind im Verhältnis zu ihrem Absicherugspotential aufgrund der hohen Renditen so preiswert, dass ihr Verlust bei steigenden Kursen vom Aktienwert kompensiert wird. Sie dienen also als eine Versicherung für Aktien, analog, wie man es von der klassischen Verlustabsicherung einiger Broker aus dem Bereich des reinen binären Handels kennt.

Da natürlich auch ein kompletter Absturz des Aktienmarktes nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann, ist es ebenso möglich ein Stopploss für die Aktienpakete zu setzen, damit ein zu großer Verlust auch vermieden wird.

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