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Automatisiertes Handeln: Wie funktionieren Expert Advisors?

Expert Advisors führen automatisch Trades nach einer vorab festgelegten Handelsstrategie am Forex- oder CFD-Markt aus und überwachen diese.

Expert Advisors (kurz: EAs) sind Programme, die nach einer vorab festgelegten Handelsstrategie am Forex- oder CFD-Markt Trades automatisch ausführen und überwachen. Dabei kann es sich bei der Programmierung um komplizierte Algorithmen und komplexe Strategien oder aber um die einfache Umsetzung von Kauf- und Verkaufssignalen mithilfe von verschiedenen Indikatoren handeln.

Expert Advisors im Überblick

Inhaltsverzeichnis:

Die wichtigsten Fakten zu Expert Advisors

Einer der bekanntesten Vertreter ist der EA für den MetaTrader aus dem Hause MetaQuotes, der das Trade-Management übernimmt sowie Positionen automatisch eröffnen und schließen kann.

Bei der Entwicklung solcher EAs war die treibende Kraft nicht nur die Möglichkeit zu erschaffen, viele Trades innerhalb kürzester Zeit zu positionieren, sondern vielmehr die menschliche Komponente beim Trading. Die wohl größte Herausforderung besteht nämlich darin, einen klaren Kopf zu bewahren. Nicht selten werden irrationale Entscheidungen getroffen, wenn in den Märkten eine unerwartete Situation auftritt. Mithilfe von automatisierten Handelsprogrammen kann der Risikofaktor Emotionen ausgeschaltet werden.

Ein weiterer Vorteil der EAs sind seine Reaktionsfähigkeiten. Oftmals ist das Trading mit stundenlangem Warten auf optimale Einstiegs- und Ausstiegssignalen verbunden. Tritt eine erfolgsversprechende Situation an den Märkten ein, so sitzt der Trader vielleicht nicht mehr an seinem Computer oder ist durch andere Dinge abgelenkt. Ein EA kann aber stets mit der gleichen Geschwindigkeit reagieren. Insofern können automatisierte Handelsprogramme den Trader psychisch und physisch entlasten.

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Programmierung eines Expert Advisors

Wer einen EA vollumfänglich nutzen möchte, der braucht Programmierkenntnisse. Programme können hier nicht einfach so zusammengestellt werden. Jedoch sind die Programme, wie beispielsweise der MetaEditor, sehr flexibel. So können hiermit nicht nur einfache Skripte und Ordertools, sondern auch komplexe EAs geschrieben werden.
In einem EA müssen alle Parameter für Positionseröffnungen und -schließungen definiert werden. Es werden die Positionsgrößen wie auch die Regeln für das automatische Öffnen und Schließen der Positionen festgelegt (z. B. per Pending-Order oder per Marktausführung). Der aber wohl wichtigste Teil ist die Festlegung der Kriterien für die Handelsstrategie, also wann Positionen eröffnet und wieder geschlossen werden sollen. Sehr beliebt ist hier die Generierung von Handelssignalen mithilfe von Indikatoren oder auf der Grundlage von gleitenden Durchschnitten.

In den meisten EAs sind bereits einige Standardindikatoren (z. B. MACD oder RCI) vorprogrammiert. Zudem besteht die Möglichkeit, eigene Indikatoren zu integrieren oder mehrere Indikatoren gleichzeitig zu verwenden. Hierdurch entstehen umfangreiche Signalketten, um die Märkte differenziert betrachten zu können.

Wurden all diese Parameter festgelegt, folgt ein weiterer wichtiger Teil, und zwar muss eine Ausstiegsstrategie definiert werden. Dies geschieht durch die Festlegung von Take-Profit- oder Stop-Loss-Level. Ebenso kann solch ein Regelwerk auf Basis eines Indikatorsignals fixiert werden. Beispielsweise können EAs für den MetaTrader auf verschiedenen Zeitperioden zur Anwendung kommen, weshalb das automatische Trading in kurz-, mittel- und langfristigen Zeitperioden möglich ist.

Kauf eines fertigen Expert Advisors

Es gibt inzwischen einige EAs, bei denen keine Programmierkenntnisse erforderlich sind. Nach dem Download können diese in die eigene Handelsumgebung eingebunden werden.

Die Grundvoraussetzung aller automatisierten Handelssysteme ist ein Plan, anhand dessen in einem bestimmten Szenario nach klaren Regeln an den CFD- und Forex-Märkten agiert wird. Demnach ist solch ein System eine komplexe Ansammlung von Regeln und Anweisungen. Um dann Signale generieren zu können, bedienen sie sich unterschiedlicher Analysen und Auswertungsdaten.

Zu den Grundarten der automatischen Handelssysteme gehören:

  • Trendfolgesysteme
  • Countertrend-Systeme (Gegentrendsysteme)
  • Patterns (Chartmuster)
  • Breakouts (Ausbruchsysteme)

Wichtig ist hier, dass Trader wenigstens die zugrundeliegende Strategie nachvollziehen können, denn schließlich soll das System auch zu den eigenen Risikopräferenzen passen.

Der Kauf eines vorgefertigten Systems sollte nicht blind erfolgen, denn viele Programme halten nicht das, was sie versprechen. Vorsicht ist vor allem bei Anbietern geboten, die ein Handelssystem für wenig Geld verschleudern und Kunden gleichzeitig mit übertriebenen Werbeversprechen überrollen. Grundsätzlich sollten sich die Feedbacks zu einem ausgesuchten System in den einschlägigen Foren angesehen und auf eine Testphase beim jeweiligen Anbieter bestanden werden.

Die Auswahl des richtigen Expert Advisors

Grundsätzlich gilt, dass ein automatisiertes Handelssystem auch nur so gut ist, wie seine Komponenten, weshalb darauf zu achten ist, dass das System auf alle Marktsituationen ein Signal liefern kann. Zudem ist auf Folgendes zu achten:

  • Eignet sich der EA für den Forex- oder CFD-Instrumente?
  • Welche Indikatoren nutzt der EA?
  • Wann erfolgt der Einstieg (Entry-Regeln)?
  • Wann erfolgt der Ausstieg (Exit-Regeln)?
  • Welche Verlustbegrenzung (z. B. Stops oder Take Profit) gibt es?
  • Gibt es ein Money- und Risikomanagement?
  • Welche Parameter bietet der EA?
  • Wie viele Trades kann der EA gleichzeitig öffnen?

Die besten kostenlosen Expert Advisor

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Tom DeMark Lines Expert Advisor
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CCI Commodity Index Expert Advisor
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Super Money Grid Expert Advisor
Strategieart: Grid-Trading, Martingale, Scalping, Rangetrading, Price Action

EA Generic Breakout Expert Advisor
Strategieart: Break Out, Price Action

Backtest eines Expert Advisors

Bevor der EA auf einem Echtgeldkonto eingesetzt wird, kann dieser in einem Demokonto getestet werden. Beim MetaTrader besteht die Möglichkeit, mithilfe eines Strategietesters einen Backtest durchzuführen. Der Handel wird dann auf der Grundlage der vergangenen Marktdaten simuliert, womit erste Anhaltspunkte geliefert werden, ob das Handelssystem gewinnbringend ist.

In einem Backtest wird allerdings keine Slippage berücksichtigt. Beim Trading mit echtem Geld kann das Ergebnis durch diese Slippage beeinträchtigt werden. Das heißt, ein Slippage tritt auf, wenn eine Position anders als erwartet zu einem anderen Kurs abgerechnet wird. Die Ursachen hierfür können unterschiedlich sein. Aus diesem Grund sollten Trader das beim Durchführen des Backtests unbedingt beachten.

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