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Geld verdienen mit Binäroptionen?

Wie kann ich mit Binären Optionen Geld verdienen? Nachfolgend gehen wir auf diese Frage im Einzelnen ein.

Das Frühjahr 2015 beschert Sparern und Anlegern im Aktiensegment wunderbare Gewinne, Anhänger von Tagesgeldern leiden immer noch unter der Zinspolitik von Mario Draghi und werden dies auch noch eine ganze Weile tun. Zugegebenermaßen verfolgt er diese Politik nicht, um die Sparer zu ärgern, sondern aus einer Notwendigkeit heraus. Fakt ist jedoch, dass gerade Kleinsparer zusehen können, wie ihr Erspartes immer weniger wird. Wer in Aktien investieren möchte, muss zum einen durchaus Geduld aufbringen, zum anderen einen vierstelligen Betrag, damit sich ein Investment als lohnenswert zeigt. Alternativen entsprechend dem Motto „kleiner Einsatz – hoher Gewinn“ sind gefragt.

Finanzwetten – Abzocke oder realistische Chance?

Seit einigen Jahren haben sich Binäroptionen am Markt etabliert. Um ehrlich zu sein - es handelt sich dabei um eine klassische Finanzwette, allerdings für Fortgeschrittene. Jede Woche zahlen Millionen Deutsche Unsummen für ihre Lottoscheine ein. Sie wetten darauf, dass eine bestimmte Zahlenkombination gezogen wird. Kenntnisse sind dafür in keiner Weise erforderlich. Bei einer binären Option wettet der Trader auch. Er wettet darauf, dass der Kurs eines Basiswertes zum Verfallszeitpunkt gegenüber dem Zeitpunkt des Kaufs der Option eine bestimmte Richtung eingeschlagen hat. Binäroptionen oder auch digitale Optionen kennen nur zwei Zustände: Die Prognose tritt ein oder der Trader hat sich geirrt. Lag er richtig, winken im klassischen Handel mit Call- und Put-Optionen Gewinne zwischen 50 und über 90 Prozent. Lag er falsch, ist das Geld weg. Der Unterschied zum Lotto spielen ist allerdings gewaltig, abgesehen von der 50 : 50 Chance.

Traden kann man lernen

Für Lotto reicht es, bis sechs zählen zu können, um die richtige Anzahl an Kreuzen zu setzen. Für das Traden, das erfolgreiche und systematische Traden, bedarf es mehr. Zunächst natürlich ein Handelskonto bei einem Broker. Dieses Handelskonto ist hier der Einstieg zur Ausbildung.

Darauf kommt es an:

  • Der Broker sollte neben einem umfangreichen Videoausbildungsprogramm oder Webinaren auf jeden Fall auch ein kostenloses Demokonto stellen.
  • Am Anfang steht das Erlernen der Chartanalyse. Der Chartanalyse folgen die unterschiedlichen Handelsstrategien. Nur wer eine Strategie verfolgt, kann eine Entscheidung treffen – alles andere bedeutet, Lotto zu spielen.
  • Das Demokonto hilft Tradern, zu lernen, wie man Charts analysiert, wie sie Handelssignale erkennen und welche Strategie zutreffen ist.
  • Nur wer sich zu Beginn in Disziplin übt, und erst dann den Einstieg in den realen Handel wagt, wenn er in den Grundkenntnissen sattelfest ist, hat langfristig Erfolg und kann tatsächlich mit Binäroptionen Geld verdienen.
  • Wichtig ist, sich mit ausgewählten Basiswerten vertraut zu machen. Als Basiswerte kommen Aktien, Indizes, Rohstoffe und Währungspaare infrage.

Wer diese Prinzipien zu Beginn berücksichtigt, hat später Erfolg.

Wo ist der Unterschied zum klassischen Aktienhandel?

Wie eingangs bereits beschrieben, benötigen Anleger für den klassischen Aktienhandel eher großvolumige Beträge. Der Vorteil beim Handel mit Binäroptionen liegt darin, dass Trades hier bereits ab einem Euro möglich sind. Im klassischen Handel bewegt sich der Mindesteinsatz je nach Broker zwischen einem und 25 Euro. Die Renditen stehen bereits bei Kauf der Option fest. Die Mindesteinlage auf einem Handelskonto rangiert, ebenfalls abhängig vom Broker, zwischen 100 und 250 Euro – eine übersichtliche Größe.

Mindesteinzahlung und Handelsvolumen bieten also auch Kleinanlegern die Chance, auf Aktien oder andere Basiswerte zu setzen und von den Kursentwicklungen zu profitieren. Wer im klassischen Wertpapierdepot Aktien hält, muss zwangsläufig darauf spekulieren, dass die Kurse steigen, andernfalls macht er Verluste. Nicht so bei Binäroptionen. Diese bieten die Chance, auch mit fallenden Kursen Gewinne zu realisieren. Einzig die Prognose des Kursverlaufes ist ausschlaggebend, ob eine Option einen Gewinn einbringt oder nicht. In welche Richtung der Kursverlauf prognostiziert wird, spielt keine Rolle, ebenso wenig, wie der tatsächliche Kurs des Basiswertes. Haben wir es mit stark fallenden Börsen zu tun, genügt es völlig, auf fallende Kurse zu setzen – tritt der Sachverhalt ein, kann der Gewinn realisiert werden.

Binäroptionen – das schnelle Geschäft

Im Vergleich zum Aktienhandel, vom Day-Trading einmal abgesehen, ist das Geschäft mit binären Optionen schnell. Einige Broker bieten schon seit längerem Handelsdauern von unter einer Minute, den sogenannten 60-Sekundenhandel, an. Die Bandbreite der Trades reicht jedoch insgesamt von unter 60 Sekunden bis hin zu mehreren Wochen.

In der Vergangenheit hat sich herauskristallisiert, dass Trader jedoch Laufzeiten zwischen 15 Minuten und einer Stunde bevorzugen. Die Handelsdauer hängt natürlich auch vom jeweils unterlegten Basiswert ab und wird bei Währungspaaren kürzer gewählt werden als bei der Aktie eines multinational tätigen Unternehmens. An dieser Stelle ein Tipp für Einsteiger: Es ist empfehlenswert, sich zu Beginn nur auf drei oder vier Werte zu konzentrieren, vorzugsweise Bluechips. Diese sind weniger schwankend und lassen entsprechend auch stabilere Prognosen zu.

Was muss ich noch beachten, um mit Binäroptionen Geld zu verdienen?

  • Die Brokerwahl: Es gibt, wie in jeder Branche, auch bei den binäre Optionen Broker schwarze Schafe. Indizien für einen seriösen Broker sind ein kostenloses Demokonto, umfangreiches Ausbildungsmaterial, keine horrenden Ersteinzahlungen auf das Handelskonto und gegebenenfalls die Regulierung durch eine Aufsichtsbehörde.
  • Höhe des Einsatzes: Trader sollten immer nur rund fünf Prozent des Kapitals auf dem Handelskonto in einen Trade investieren. Risiko-Management ist ein essenzieller Bestandteil erfolgreichen Tradens.
  • Risikoabsicherung: Am Anfang durchaus einen Broker wählen, der auf jeden Fall einen Teil des eingesetzten Kapitals, in der Regel 10 oder 15 Prozent, zurückzahlt. Als Absicherung bieten einige Broker auch die Möglichkeit, einen Trade, der im Geld verläuft, auch vor Ablauf der Handelsdauer zurückzukaufen.

Fazit

Mit Binäroptionen lässt sich also durchaus Geld verdienen. Geduld und eine solide Ausbildung sind dafür allerdings die notwendigen Grundlagen.

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