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Wichtige Handelsarten

Die wichtigsten Handelsarten für Einsteiger und Fortgeschrittene bei binären Optionen in der Übersicht.

Große Beliebtheit errungen digitale Optionen sicherlich in ihrer einfachsten Handelsform, bei welcher nur auf das Fallen oder das Steigen eines Kurses spekuliert wird.

Mit der Zeit kamen jedoch weitere Handelsarten hinzu, von denen einige durchaus in der Repertoire des Trades aufgenommen werden sollten, damit dieser für verschiedene Marktsituationen bestens gerüstet ist. Durch einfaches Ausprobieren kann der Anleger sich mit diesen Handelsarten vertraut machen.

Call oder Put-Optionen

Das klassische binäre Optionen bezieht sich auf einen Basiswert und dessen Kurs am Markt, wobei der Anleger sich für eine Put- oder Call-Option entscheiden muss. Bei ersterer setzt er auf einen sinkenden Kurs, bei letzterer auf einen steigenden. Relevant ist nur der Stand des Kurses am Ablaufzeitpunkt der Option, was in der Zwischenzeit geschieht braucht den Anleger nicht zu interessieren.

Jedoch wird nicht nur auf die allgemeine Tendenz des Kurses spekuliert, sondern zudem auch auf das Erreichen eines gewissen Schwellenwertes. Erreicht der Kurs diese Grenze, gewinnt der Anleger, anderenfalls ist die Kurswette verloren. Ob die jeweilige Schwelle einen realistischen Wert bildet, bleibt der Einschätzung des Anlegers überlassen. Broker bieten jedoch zusammenfassende Charts an, mithilfe derer der Anleger die Kursentwicklung in der letzten Zeit betrachtet kann. Um überhaupt zuverlässige Prognosen abgeben zu können, darf es daher nicht an den Grundkenntnissen der Chartanalyse fehlen.

Viele Trader weisen bei dieser Handelsart Erfolge vor, da sie mit der Einschätzung von Schwellenwerten anscheinend gut zurechtkommen. Bei sehr kurzlebigen Optionen im Intraday-Bereich kann dies jedoch gerade bei volatilen Kursen ganz anders aussehen, da große Kursschwankungen schwer vorherzusagen sind. Ein erfahrener Anleger kann auch hier durch gute Planung seiner Trades unter Einsatz seines Erfahrungswertes erfolgreich handeln.

Werte, die deutliche Tendenzen aufweisen, sind für diese Handelsart, die auch als Knock-in/Knock-out oder Up/Down-Option bezeichnet wird, prädestiniert. Seitwärtsbewegungen oder keine eindeutigen Trends zeigen eher an, dass ein Basiswert ungeeignet für diese Handelsart ist.

Touch-Option

Innerhalb des Touch-Handels ist die Richtung des Kurses irrelevant; die Prognose richtet sich hingegen darauf, ob der Kurs eine Preisgrenze berührt oder nicht. Auf diese Berührung der Preisgrenze setzt der Trader mittels einer binären Option. Hierbei sind drei mögliche Handelsvarianten bekannt:

1. One Touch

Berührt der Kurs mindestens einmal während der gesamten Laufzeit den Grenzwert, hat der Anleger die Option gewonnen – ganz unabhängig davon, was mit dem Kurs danach passiert.

2. Double Touch

Diese Anlageform ist genau analog zum One Touch, jedoch muss der Kurs die Preisgrenze auch ein zweites Mal berühren.

3. No Touch

Der Trader setzt hierbei darauf, dass die Grenze während der Laufzeit nicht berührt wird, insofern dieser Fall doch eintritt, hat er verloren.

Touch-Optionen erfordern insbesondere ein gutes Gespür für die Laufzeit der Option und einen exakten Blick auf den entsprechenden Kurs. Pendelt der Kurs immer wieder zwischen Ober- und Untergrenze, durchbricht diese aber nicht auf Dauer, so muss nur noch eine richtige Laufzeit festgelegt werden. Durch genaue Chartanalyse und eine Betrachtung eben dieser Ausreißer ist auch in diesem Bereich ein erfolgreiches Handeln möglich.

Range-Option

Range Optionen beziehen sich darauf, dass sich der Kurs in einem vorher festgelegten Preisintervall bewegt. Der Anleger spekuliert nun darauf, ob der Kurs am Ablaufzeitpunkt innerhalb dieses Intervalls liegt oder außerhalb:

1. Range-In-Optionen

Der Trader setzt hierbei darauf, dass der Kurs bei Ablauf der Option innerhalb des Intervalls, der Range, ist. Grundsätzlich ist dabei ein Verlassen der Range während der Laufzeit für den Gewinn unschädlich, manche Optionen verfallen hingegen bereits bei einmaligem Verlassen des Intervalls während der Laufzeit. Daher muss sich der Trader hierrüber im Vorfeld gut informieren.

2. Range-Out-Option

Der Anleger gewinnt hier, wenn die Option bei Ablauf die Range verlassen hat. Irrelevant ist hierbei die Richtung, in welche der Kurs das Intervall verlässt, er muss nur außerhalb bei Abschluss liegen.

Wochenendoptionen

Anleger, die das Risiko nicht scheuen, könnten sich für diese Handelsart besonders interessieren. Bei Wochenendoptionen wird das Geschäft freitags gebucht, wobei zeitgleich der Eröffnungsstand der Börse am Montag vorhergesagt wird. Am Montagmorgen läuft die Option sofort ab und der Anleger hat entweder gewonnen oder verloren.

Derartige Vorhersagen zu treffen ist außerordentlich schwierig und riskant, daher liegen die Gewinnspannen bei diesen Geschäften im Bereich von 300 bis 500 Prozent. Wer mit der Zeit ein Gespür für solche Vorhersagen glaubt entwickelt zu haben, kann hier also sehr hohe Renditen erzielen.

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