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Pair Trading - Hilfe & Anleitung

Bei Binären Optionen gibt es viele Handelsarten. Eine hiervon ist das Pair-Trading. Nachfolgend wird eine Anleitung für diese Optionsart aus dem binären Bereich gegeben.

Digitale Optionen sind Kurswetten. Der Anlegers spekuliert dabei auf den Kurs eines Basiswertes und versucht vorherzusagen, ob dieser steigt oder sinkt, Preisschwellen durchbricht, sich in einem Intervall aufhält oder Preisgrenzen berührt.

Eine weitere Möglichkeit, Optionen zu handeln, ist die Erweiterung auf zwei Basiswerte. Hierbei klettern beide Kurse um die Wette nach oben, der Trader setzt auf einen Kurs und seinen Sieg. Aktuell wird diese als Pair-Trading bezeichnete Handelsart für binäre Optionen beim Broker Stockpair angeboten.

Im Gegensatz zum regulären Aktienhandel ist dieses Pair-Trading bei binären Optionen recht simpel. Beim Aktiengeschäft müssten ganze Pakete von Aktien über den Leerverkauf abgestoßen werden; dies ist nur über ein besonderes Handelskonto möglich. Ferner kann die Börsenaufsichtsbehörde den Leerverkauf zeitlich beschränkt einstellen  lassen oder regulieren, damit ein Börsencrash verhindert werden kann. Mit Aktien kann darüber hinaus kaum auf fallende Kurse gesetzt werden, mittels einer binären Option ist dies jedoch ohne weiteres möglich.

Das Prinzip beim Pair Trading

Es handelt sich hierbei um einen vergleichenden Trade unter Einbeziehung zweier Basiswerte. Der Anleger setzt Call- oder Put-Optionen und muss dementsprechend eine Vorhersage treffen, welcher Kurs besser (Call) oder auch schlechter(Put) abschneiden wird. Die Aktien treten praktisch gegeneinander an und die Option ist im Geld, wenn die favorisierte Aktie gewonnen hat.

In der Regel werden diese Aktienduelle branchenintern ausgetragen, es werden also nur ähnliche Aktien für das Pair-Trading verwendet. Beispielsweise können die Aktien großer Softwarehersteller wie Apple und Microsoft vergleichend gehandelt werden. Kombinationen wie Facebook und Google, Audi und Mercedes oder auch Bayer und Merck sind ebenso möglich. Prinzipiell hindert den Anleger nichts daran, auch branchenübergreifendes Pair-Trading durchzuführen. Zum Beispiel kann er die eBay-Aktie mit dem Ölpreis gekoppelt werden, doch dies ist totales Glücksspiel.

Durch eine solide Chartanalyse kann branchenintern ein fundierter Tipp abgegeben werden, zeigen beide Aktien aufgrund eines Konjunkturaufschwungs einen Kursanstieg, so steigt mit dem Risiko auch der potentielle Gewinn des Trades.

Der Handel mit Pair-Trading

Wie bei einem Fußballspiel gibt es beim Pair-Trading immer einen Verlierer und einen Sieger, wobei durchaus auch ein wenig Glück dazugehört. Um erfolgreich handeln zu können, gilt es, mittels einer Chartanalyse die beiden zu vergleichenden Kurse akribisch zu untersuchen und deren Verhalten vorherzusagen. Durch weitere Indikatoren aus dem Bereich der technischen Analyse können weitergehende Informationen gesammelt werden. Hierbei ist besonders der relative strength index, kurz RSI, bedeutend. Diese gibt ein Maß für die Stärke einer Aktie an, kennt man diese von beiden Aktien, können diese auch verglichen werden.

Der Anbieter Stockpair strukturiert den Handel mit Pair-Optionen sehr klar. Es werden verschiedene Paare wie Apple und Microsoft, Google und Yahoo, Vodafone und Telekom, VW und BMW, Facebook und Google, Amazon und Zalando sowie viele weitere brancheninterne Paarungen angeboten. Der Trader kann jedoch auch selber Paare nach Belieben zusammensetzen, es stehen weiterhin Paarungen aus Indices, Währungskursen sowie Rohstoffen zu Verfügung des Anlegers.

Ob die die Kurse selber steigen oder sinken ist nun nicht mehr im Interesse des Anlegers, sondern viel mehr, welcher der beiden Kurse im Vergleich zu dem anderen besser abschließen wird. Entscheidet sich der Trader für das Paar Google und Facebook, wobei er auf Facebook setzt, so wird am Ende der Laufzeit der Kurszuwachs beider Aktien verglichen. Facebook habe nun im beispielhaften Zeitraum einen Kurznachrichtendienst aufgekauft und daher stieg die Aktie um 4,5 %, wohingegen die Google Aktie nur um 3,9 % zulegen konnte. Somit hat Facebook das Kursrennen gewonnen und die Option des Anlegers ist im Geld.

Damit die Prognose auch erfolgreich sein kann, muss der Trade natürlich wohlüberlegt sein und eine fundierte Basis aus der Chartanalyse haben. Anschließend muss die Optionslaufzeit festgelegt werden, diese kann zwischen 15 Minuten und 150 Tagen liegen. Die Gewinne bei den Stockpairs, also Pair-Optionen aus dem Aktienbereich, liegen normalerweise bei 82 Prozent, können aber je nach Paarung bis zu 350% betragen. Eine Verlustabsicherung wie bei anderen Handelsarten gibt es nicht, dafür aber die Close-Option, also eine vorzeitige Abbruchsmöglichkeit bevor die Option ausgelaufen ist.

In der Regel wird die Aktie ausgewählt, welche bisher auch ein besseres Kursverhalten an den Tag legte. Sind jedoch Kehrtwenden zu erwarten, wie zum Beispiel durch den Tod von Steve Jobs bei Apple, so kann auch auf die aktuell noch schwächere Aktie gesetzt werden. Dies ist mit höherem Risiko behaftet, allerdings sind die Gewinne auch höher.

Das Pair Trading erweitert das Portfolio an möglichen Handelsarten binärer Optionen um eine weitere solche. Sie ist zwar noch neu, wird aber in Zukunft als interessante Alternative zu den üblichen Handelsarten sicherlich bei weiteren Brokern angeboten werden. Das Risiko ist insgesamt nicht höher zu bewerten als bei anderweitigen binären Optionen, mit den geringen Handelsbeträgen von 20 Euro kombiniert kann eine Stockpair-Option durchaus einen Versuch wert sein.

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