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Richtig investieren – Binäroptionen für Investoren

Wer häufiger im Internet unterwegs ist, stellt in der Regel schnell fest, dass sich im Sektor Geldanlage eine völlig neue Investmentgattung etabliert hat. Die Rede ist von Binäroptionen.

Binäroptionen sind auch als digitale Optionen oder binäre Optionen bekannt. Viele Internetnutzer stellen sich jedoch die Frage, worum es sich dabei handelt, die Furcht vor dem Neuen hält sie aber davon ab, der Sache einmal auf den Grund zu gehen. Wir wollen an dieser Stelle ein wenig Licht in das Dunkel bringen und die Vorteile, aber auch die Risiken, näher beleuchten.

Binäroptionen – was ist das überhaupt?

Bei Binäroptionen handelt es sich um ein Derivat, einem Kunstprodukt. Nachfolgend wollen wir Ihnen die Vorgehensweise beim Ablauf eines typischen Handels erläutern.

Ein Anleger erwirbt eine Binäroption auf einen Basiswert - nicht den Wert selbst. Als Basiswerte stehen meist

  • Aktien
  • Rohstoffe
  • Indizes
  • Währungspaare

zur Verfügung. Ziel beim Handel mit einer Binäroption ist es allerdings nicht, einen bestimmten Kurs zu erreichen. Ziel ist es lediglich, den Kursverlauf des Basiswertes für den gewählten Zeitraum richtig zu prognostizieren. Der Trader muss also lediglich eine Prognose abgeben, ob sich der Kurs des Basiswertes zum Verfallszeitpunkt der Option oberhalb oder unterhalb des Kurses bewegen wird, den der Basiswert zum Zeitpunkt des Optionskaufs innehatte.

An diesem Punkt wird ein deutlicher Vorteil einer Binäroption gegenüber dem Kauf einer klassischen Aktie oder eines Fonds klar: Der Kurs muss nicht zwangsläufig steigen. Befinden sich die Kurse in einem Abwärtstrend und der Trader prognostiziert einen fallenden Kurs, hat er ebenfalls sein Geld verdient. Wichtig ist hier nur, dass die Prognose richtig war und dass die Option damit im Geld verläuft.

Und wo kann man binäre Optionen handeln?

Für das Trading mit Binäroptionen bedarf es eines Handelskontos bei einem darauf spezialisierten Broker. Dieser Broker stellt die Handelsplattform zur Verfügung sowie das Ausbildungsmaterial für Einsteiger. Für die Eröffnung eines Handelskontos bedarf es in der Regel nur einer Ersteinzahlung zwischen 100 und 200 Euro. Der Handel selbst, und dies ist der nächste Vorteil dieser Form des Tradens, ist im klassischen Call- und Put-Handel in Größenordnungen, je nach Broker, zwischen einem Euro und 25 Euro möglich.

Was muss man wissen, um mit Binäroptionen zu traden?

Der Ablauf des Handels wurde bereits in der Einleitung beschrieben – es klingt so herrlich einfach. Doch es gibt hier ein Aber: Binäre Optionen sind kein Roulette, wenn das Traden ernsthaft betrieben werden soll. Börsen zeigen in einem bestimmten Marktumfeld bestimmte Reaktionen. Der Einstieg in den Handel gelingt am Besten, wenn der Broker ein Demokonto zur Verfügung stellt. Mithilfe des Demokontos können sich Einsteiger ohne das Risiko, echtes Geld einzusetzen, zunächst mit der Handelsumgebung vertraut machen. Dazu gehört auch, dass sich Trader schnell die Fähigkeit aneignen, Charts lesen zu können. Nur wer ein Chart richtig auswerten kann, erkennt die Handelssignale, die auf steigende oder fallende Kurse schließen lassen. Und erst dann ist es möglich, sich für eine geeignete Handelsstrategie zu entscheiden.

Es bedarf also mehrerer Punkte, die für einen erfolgreichen Handel zu beachten sind:

  • Der Einstieg über ein Demokonto
  • Das Erlernen von Chartanalysen
  • Die Kenntnis der unterschiedlichen Handelsstrategie
  • Kenntnisse über den zu handelnden Basiswert

Der letzte Punkt zeigt deutlich, dass sich ein Anleger zunächst auch mit dem Handelswert selbst beschäftigen muss, um Markteinschätzungen abgeben zu können. Wer aus dem Aktienhandel kommt, wird seine bevorzugten Werte im Hinterkopf haben. Völlige Neulinge hingegen sind bestens beraten, sich zunächst auf drei oder vier Werte zu konzentrieren - vorzugsweise Bluechips, da diese in der Kursentwicklung nicht so volatil (schwankend) sind, wie beispielsweise ein Währungspaar.

Der Handel mit binären Optionen klingt einfach, birgt aber stets auch ein Risiko. Dieses Risiko lautet „Verlust“. Die Börsen gehen meist ganz eigene Wege, fernab jeder rationalen Chartanalyse. Aus diesem Grund sollten möglichst nicht mehr als fünf Prozent des Guthabens auf dem Handelskonto in einen Trade investierte werden. Einige Broker bieten jedoch eine Verlustabsicherung an, d. h., der Trader erhält auf jeden Fall zwischen 10 und 15 Prozent des eingesetzten Kapitals zurück - auch dann, wenn der Trade „aus dem Geld“ lief.

Und was kann ich verdienen?

Wir wollen hier aber nicht nur über die Verlustrisiken sprechen. Ja, ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, schließt die Rendite immer auch das Risiko mit ein. Und die Rendite bei Binäroptionen kann sich sehen lassen. Im klassischen Handel liegt die Bandbreite des Gewinns, abhängig vom Broker und vom gewählten Basiswert, zwischen 50 und 90 Prozent auf das eingesetzte Kapital. Wer gerade überlegt, ob er auf dem Tagesgeldkonto 0,8 Prozent oder 0,9 Prozent Zinsen p.a. erhält, kommt jetzt vermutlich ins Grübeln. Die Renditen stehen übrigens vor Kauf der Option fest.

Welche Handelsmöglichkeiten gibt es?

Das Thema dieses Beitrags lautete „Richtig investieren“. Dazu zählt neben der gründlichen Einarbeitung in die Materie auch die Überlegung, welcher Handelsmodus gerade der geeignete ist. In unserem anfänglichen Beispiel wurde vom klassischen Handel ausgegangen. Dieser beinhaltet Optionslaufzeiten von unter einer Minute bis hin zu mehreren Wochen. Richtig investieren bedeutet hier, dass ein Währungspaar für den Zeitraum von 15 Minuten oder einer Stunde gehandelt wird, nicht jedoch über eine Woche. Für längerfristige Trades eignen sich, wie bereits erwähnt, Bluechips. Bei Rohstoffen muss noch einmal differenziert werden. Für Rohöl gilt in der Regel ein anderer Handelszeitraum als für Gold.

Neben den klassischen Optionen gibt es darüber hinaus die sogenannte One-Touch Optionen. Diese werden in der Regel über das Wochenende angeboten, sind allerdings auch mit Renditen von 300 Prozent und mehr ausgestattet. One-Touch deswegen, weil der Broker ein Kursziel vorschlägt und der Trader lediglich „Ja „ oder „Nein“ anklickt. Letzterer wettet faktisch gegen den Broker.

Binäroptionen sind „anders“, bieten hohe Chancen, aber auch hohe Risiken. Die niedrigen Einstiegsgrößen sowohl bei der Einlage auf das Handelskonto als  auch für den Handel selbst könnten aber durchaus ein Anlass sein, in diesem Handelssegment aktiv zu werden.

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