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Testbericht: Broker für Binäre Optionen im Test

Wir haben alle relevanten Broker einem ausführlichen Test unterzogen. Unsere Testkriterien hierbei führen wir nachfolgend auf.

Obwohl sich der Handel mit binären Optionen steigender Beliebtheit erfreut, stehen gewollte Anleger vor einem Problem: Über welchen Broker und welche Plattform sollen sie den Handel abwickeln. Derzeit gibt es über 100 Broker, welche binäre Optionen anbieten. Aufgrund des geringen Alters des Finanzproduktes und damit auch der Broker selber ist der sogenannte Track-Record, der Auskünfte über den Erfolg eines Händlers liefert, wenig aussagekräftigt, da noch zu wenige Daten einfließen.

Die Frage, welche sich stellt ist also, ob man lieber bei etoro, anyoption, ezbinary, traderush, 24option, ioption oder der Banc de Swiss in den Handel einsteigen sollte. Weiterhin stellt sich die Frage nach den Kriterien welche bei der Beurteilung und Auswahl der Händler nützlich sind.

Testbericht: Broker für Binäre Optionen im Test

Kriterien zur Auswahl eines Brokers

Es existieren einige Basiskriterien, welche den die Entscheidung für einen Broker als Handelspartner erleichtern können. Diese finden auch häufig Eingang in gegenüberstellende Testberichte über verschiedene Anbieter, sodass auch ein direkter Vergleich ermöglicht wird.

Sitz der Unternehmens

Eine große Zahl von Brokern und Banken, welche den Handel mit binären Optionen anbieten haben ihren Sitz in der Bundesrepublik, doch nicht weniger Unternehmen sind im Ausland ansässig. Deutsche Anbieter bieten den offensichtlichen Vorteil, dass der Trader direkt in seiner Muttersprache handeln kann, was ansonsten nicht immer gewährleistet ist.
Ein ausländisches Unternehmen ist jedoch nicht mit Vorurteilen zu betrachten, da dies durchaus steuerliche Vorteile mit sich bringen kann, weil direkt keine Abgeltungssteuer fällig wird. Ein Broker, welcher in Zypern ansässig ist, kann also gerade für Anleger mit geringem Einkommenssteuersatz Vorteile bringen.

Zertifizierung und Lizenzen

Optimal ist es, wenn der Broker eine Zertifizierung durch die Finanzaufsichtsbehörde seines Landes vorweisen kann, wie es beim Handel mit anderen Finanzprodukten (z.B. Forex) gängig ist. Die zuständige Behörde ist in der Bundesrepublik die Bafin, in Großbritannien die FSA und auf Zypern die CySEC. Allerdings kann insbesondere bei noch sehr jungen Unternehmen keine Zertifizierung erwartet werden, da diese eine gewisse Zeit dauert.

Kundenservice

Wichtig ist auch der Faktor Kundenservice, schließlich hat man als Anleger schnell Fragen und Probleme, für deren Lösung ein kompetenter Ansprechpartner hilfreich ist. Im besten Fall werden hier mehrere Kommunikationswege (Email, Telefon) eröffnet, meist ist jedoch ein sicheres beherrschen der englischen Sprache obligatorisch, um mit ausländischen Brokern kommunizieren zu können.

AGB

Besonders die AGB sollten vor dem Handeln genauestens geprüft werden. Hier werden nämlich zumeist die genauen Konditionen für Bonuszahlungen erläutert, welche in der Regel einen Mindestumsatz enthalten. Stellt man diesen erst im Nachgang fest, so ist dies oft ärgerlich, da man bereits mit der Auszahlung des Bonus kalkuliert hat.

Finanzielle Aspekte

Hier müssen Aspekte wie die Einzahlungshöhe, etwaige Mindestumsätze pro Tag, Gebühren und die Dauer einer Auszahlung sowie ihr Modus (Gesamtsumme, Tranchen, usw.) berücksichtigt werden, um sich ein Bild vom Anbieter machen zu können. Diese Angaben sollten jedoch in jedem Fall gut erkennbar sein.

Zahlungsarten

Am besten ist es sicherlich, wenn der Kunde zwischen mehreren Zahlungsarten die für ihn am besten passende auswählen kann. Ebenso sind kurze Bearbeitungszeiten von maximal zwei Tagen sowie transparente und ebenso kurze Überweisungszeiten optimal. Gebühren, welche eventuell anfallen sollten gut sichtbar ausgewiesen sein.

Portfolio und Handelsarten

Ferner muss berücksichtigt werden, welche Optionsarten der Broker anbietet. Hierbei sind Punkte wie Basiswerte, Laufzeiten, Möglichkeiten zur Verlustabsicherung, verschiedene Handelsarten sowie die Möglichkeit andere Finanzprodukte in Zukunft zu handeln, zu erörtern. Unter der Sammlung von Assets sollten bereits bekannte auffindbar sein, da hierzu hinreichend Erfahrung vorliegt. Selbstverständlich muss bei jedem Asset eine Erläuterung sein, welche auf Rendite und Verlustrisiko genauestens eingeht – ideal ist es, wenn ein Beispiel geliefert wird.

Verwendete Software

Die Software, welche der Betreiber für das Handeln auf der Website stellt, sollte geprüft sein, damit sichergestellt ist, dass alle Trades gesichert und vor allem ordnungsgemäß gebucht werden. Beispielsweise sind die Anwendungen von den Herstellern Spotoption, Techfinancials oder Tradologic geprüft; Eigenentwicklungen wie im Falle der Software von anyoption können dies aber auch sein.

Demokonten

Zukünftigen Kunden wird von guten Anbietern in der Regel ein kostenfreies Demokonto zur Verfügung gestellt, welches beim Sammeln von erster Erfahrung im Handeln mit Binäroptionen hilft. Ganz ohne Risiko können so Strategien getestet und verschiedene Basiswerte ausprobiert werden, um so Spielgeld zu verdienen.

Im Internet sind mittlerweile etliche Testberichte über Broker verfügbar, welche sich im Grunde auf die o.g. Kriterien beziehen. Gerade bei unüblichen Klauseln in den AGB oder sonst komisch anmutenden Bedingungen sollte der Anleger genau prüfen, wie seriös der Broker ist.

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