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Touch Optionen

Touch Optionen gehören zum Brokers für binäre Optionen. Wir klären über diese Handelsform auf.

Seit der Zulassung für den privaten Finanzmarkt 2008 schreitet die Entwicklung binärer Optionen stetig voran. Mittlerweile gibt es neben den klassischen Call- und Put-Optionen weitere Handelsarten, welche dem Repertoire vieler Broker zugefügt worden sind. Eine dieser Handelsarten ist die sogenannte Touch-Option, bei der es nicht um den Kursverlauf selber geht, sondern darum, ob ein Kurs eine Schwelle berührt oder nicht.

Hier wird auch nochmals deutlich, was eine binäre Option eigentlich ist. Denn dem Grunde nach handelt es sich um eine Finanzwette. Bei Aktiengeschäften hingegen erwirbt man das Eigentum an Basiswerten, welche zum Beispiel Anteile eines Unternehmens sein können, dem Erfolg zugesagt wird. Dies ist natürlich auch ein spekulatives Geschäft, dennoch erwirbt man etwas materielles, sodass ein Totalverlust unwahrscheinlich wird.
Anders ist dies bei Optionen; hier werden Wetten auf den Kurs und seinen Verlauf abgeschlossen, entweder gewinnt der Anleger oder er verliert sein Kapital. Die ursprünglichen Call- oder Put-Optionen sind auf die Kursveränderungen von Aktien gerichtet.

Von diesem Prinzip lösen sich die Touch-Optionen in gewisser Hinsicht ab, da diese noch mehr in Richtung einer Wette gehen. Es geht darum, ob ein Kurs eine bestimmte Schwelle passiert oder nicht – dies hat mit dem Ursprung nämlich der Kurssteigerung/absenkung nicht mehr direkt etwas zu tun, sodass es sich hier um eine abstrahierte Wette handelt.

Der Trader kann nun frei nach Belieben darauf wetten, dass der Kurs die Preisschwelle einmal, zweimal oder auch kein Mal berührt wird und begibt sich somit an den Roulettetisch des Finanzmarktes.

Charakter der Touch-Optionen

So, wie es beim Roulette verschiedene Möglichkeiten des Setzens von Chips gibt, so gibt es auch mehrere Parameter bei den Touch-Optionen, die der Trader bestimmen kann. Zum einen wäre hier der Basiswert und die Richtung des Kurses, auf die der Trader sich festlegen muss. Soll die Schwelle von oben oder von unten durchstoßen werden? Ferner wirft sich die Frage auf, ob die vom Broker vorgeschlagene Preisgrenze überhaupt realistisch erreicht werden kann.

Da der Broker die Preisgrenzen vorgibt und eben nicht der Trader, sind diese teils aus utopischen Werten zusammengesetzt, da dies im finanziellen Interesse des Brokers ist. Hierfür erhält des Trader allerdings im Gegenzug bis zu 400% Rendite, wenn seine Prognose stimmt. Der Schlusskurs ist also bei der Touch-Option für den Trader uninteressant, es geht wie bei manchen Sportwette nicht um den Endstand beim Spiel, sondern darum, dass der eine Verein innerhalb der ersten Halbzeit zwei Tore schießt. So ist es für den Anleger nur relevant, dass der Kurs innerhalb der Laufzeit der Option die Schwelle x-Mal berührt.

Varianten der Touch-Option

1. One Touch Optionen

Gegenstand dieser Option ist die Prognose des Traders, dass die Preisgrenze während der Laufzeit einmal berührt wird. Wird als Schwelle eine Obergrenze definiert, spricht man auch von einem Touch Up, wird auf eine untere Schwelle spekuliert, so heißt dies Touch Down. Tritt das besagte Ereignis im Sinne des Anlegers ein, so ist die Option gewonnen. Was der Kurs anschließend für Bewegungen ausführt, ist für den Trader uninteressant. Folgt der Kurs einem hinreichend stabilen Trend, so sind Touch-Up und Touch-Down Optionen nicht das Mittel der Wahl, viel mehr bieten sich dann Call- oder Put-Optionen in ihrer ursprünglichen Variante an.  Es sind hingegen die volatilen Kurse, die sich für den Einsatz derartiger Optionen eignen. Da hier Kalkulationen sehr schwer durchführbar sind, werden Erfolge umso mehr mit hohen Renditen entlohnt.

2. Double Touch-Option

Bei dieser Option spekuliert der Trader darauf, dass entweder die obere und untere Preisgrenze jeweils einmal oder eine der beiden zweimal berührt werden. Dies stellt natürlich ein sehr spekulatives Geschäft dar, sodass der Kurs und sein bisheriges Verhalten gut analysiert werden müssen. Mit Sicherheit lässt sich hierbei nur konstatieren, dass der Faktor Glück hier eine weitaus größere Rolle als bei anderen Handelsarten binärer Optionen einnimmt.

3. No Touch Optionen

Diese Option ist wohl die einfachste der Touch-Optionen, da der Trader hier nur gewinnt, wenn der Kurs eine der beiden Preisgrenzen nicht berührt oder passiert.

4. Double No Touch

Diese Sonderform der No-Touch Option ist nur dann erfolgreich für den Anleger, wenn keine der beiden Preisgrenzen berührt wird.

Sicherlich handelt es sich hier um risikoreiche und exotischere Optionen, mit  denen nicht alleinig der gesamte Optionshandel betrieben werden sollte. Lediglich zum Spaß können Einsteiger auch ab und an Touch-Optionen setzen und auf ihr Glück hoffen. Im schlimmsten Fall ist das Risiko bei kleinen Einsätzen nicht sehr hoch.

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