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ZoomTrader Kritik: Broker bleibt gute Alternative

Auch ZoomTrader, der Aufsteiger des Jahres 2015, muss um die Gunst der Kunden buhlen, denn der Markt ist hart umkämpft

Den richtigen Broker für den Handel mit binären Optionen zu finden, ist nicht immer leicht. Es gibt eine große Auswahl an Handelsplattformen und viele Broker, die mit unterschiedlichen Leistungen aufwarten.

Wir haben ZoomTrader kritisch begutachtet und zeigen Ihnen nachfolgend, mit welchen Vorteilen der Broker punktet und wo es Nachteile gegenüber anderen Brokern gibt.

Zoomtrader setzt auf lückenlose Transparenz und Sicherheit der Kundengelder

Bereits beim Aufruf der Webpräsenz springt den Usern eine wichtige Botschaft ins Auge: „Kundenguthaben sind 100 % sicher“. Dazu weist der Broker daraufhin, dass er
„ Deutschlands führender Binary Options Broker“ ist.

Eines der wichtigsten Kriterien, dass für diesen Broker spricht, ist die Regulierung über CySec. CySec ist eine Institution, die völlig unabhängig im Auftrag von Finanzdienstleistern und im Auftrag von Kunden handelt. Im Bereich der binären Optionen ist CySec dazu ermächtigt, alle angeschlossenen Broker hinsichtlich der Einhaltung fixierter Regelungen zu überwachen. Bei Nichteinhaltung dieser erfolgen disziplinarische Strafen. Diese reichen von Geldstrafen bis hin zur kompletten Entziehung der Lizenz.

ZoomTrader hat sich CySec im Dezember 2014 angeschlossen, d. h., der Broker scheint gewillt, sämtliche Vorschriften der Regulierungsbehörde einzuhalten. Diese ergeben sich aus der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID, bei der es u.a. darum geht, dass angeschlossene Broker Kundengelder und Unternehmensvermögen zwingend getrennt verbuchen müssen.

Mit der Lizenzierung bei CySec hat es ZoomTrader zudem in Kauf genommen, dass Informationen auch an andere europäische Finanzbehörden weitergeleitet werden.

Überwachungen erfolgen somit durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), durch die Londoner Financial Conduct Authority (FCA) sowie durch die italienische CONSOB, mit Sitz in Rom. Den aktiven Teil der Kontrollen übernimmt jedoch die zypriotische Regulierungsbehörde CySec.

Fazit: ZoomTrader ist daran interessiert, Regelungen der CySec einzuhalten und Kunden dadurch eine sichere Handelsplattform zu bieten. Ein gewisses Risiko bleibt natürlich, jedoch ist der Anschluss an die Regulierungsbehörde ein Vorteil, den der Broker durchaus für sich verbuchen kann.

ZoomTrader für Newbies und Profis gleichermaßen gut geeignet

ZoomTrader offeriert seinen Kunden drei verschiedene Kontenmodell:

  • Das Bronze-Konto mit der Einlageoption von 500 bis 1.999 Euro
  • Das Silber-Konto mit der Einlageoption von 2.000 bis 4.999 Euro
  • Das Gold-Konto mit der Einlageoption ab 5.000 Euro

Darüber hinaus offeriert ZoomTrader das Platinum VIP Konto, ab einer Einzahlung von 20.000 Euro und mehr.

Diese Konten bieten aufsteigend eine ganze Reihe an tollen Features. So gibt es beim Bronze-Konto gratis dazu einen Video-Kurs, den wöchentlichen Marktbericht und eine kostenlose Handelsstrategie. Beim Silber-Konto profitiert der Kunde des Weiteren vom erweiterten Video-Kurs, von wöchentlichen Webinaren und von gleich zwei unterschiedlichen Handelsstrategien. Das Ganze wird nochmals getoppt beim Gold-Konto: Hier gibt es dann 5 Handelsstrategien, tägliche Marktberichte, one-to-one-Schulungen und sogar den persönlichen Kundenberater.

Durch die Vielzahl der möglichen Konten ist für jeden Trader die passende Variante dabei. Anfänger haben die Option, im Rahmen der Mindesteinlage erste Erfahrungen zu sammeln, Profi-Trader können diverse Handelsstrategien nutzen, um riskant zu spekulieren.

Fazit: ZoomTrader bietet jedem Trader das passende Kontenmodell. Auf der Webseite des Brokers sind alle Varianten übersichtlich und leicht verständlich dargestellt. Dazu gibt es den FAQ-Bereich, der es auch Anfängern leicht macht, sich auf der Plattform zurechtzufinden und neu ins Geschäft mit binären Optionen einzusteigen.

ZoomTrader und die eher kleinen Kritikpunkte

Nicht verschweigen wollen wir Ihnen aber auch die kleinen Kritikpunkte des Broker. Diese fallen zwar nicht schwer ins Gewicht, jedoch sollten Sie über diese informiert sein.

Allgemeine Geschäftsbedingungen nicht auf Deutsch

Wer ein Konto bei ZoomTrader eröffnet, um in den Binäre Optionen-Handel einsteigen zu können, muss bei der Registrierung die Allgemeinen Geschäftsbedingungen akzeptieren. Kein unübliches Prozedere, allerdings liefert ZoomTrader diese nur in englischer Sprache. Auf den ersten Blick erscheint dies unseriös und stößt viele Interessenten umgehend auch ab. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der Broker auch in diesem Bereich in Kürze Änderungen vornehmen wird, sodass sich auch deutsche Anleger gut aufgehoben fühlen.

Nur Großanleger profitieren von der Vielzahl der Offerten

Ein weiterer negativer Kritikpunkt ergibt sich aus den Zusatzofferten des Binäre-Optionen-Brokers. Wünschenswert wäre es, dass auch Einsteiger und Kleinanleger in den Genuss aller Zusatzleistungen, wie Tipps zu Handelsstrategien, wöchentliche Marktanalysen, Webinare und one-to-one-Schulungen kommen könnten, da besonders Newbies auf umfangreiche Informationen angewiesen sind. Der Broker agiert mit diesem Prozedere allerdings nicht viel anders, als alle anderen. Einsteigern stellt er überdies ein kostenloses eBook und Videokurse zur Verfügung. Diese Angebote können über den Button „Lehrgang“ abgerufen werden. Somit findet der Trader hier marktübliche Vorgehensweisen.

Thema Auszahlungen

Im Bereich der Auszahlungen ist ZoomTrader ebenfalls verbesserungswürdig. Derzeit haben Trader lediglich die Möglichkeiten, Gelder via Kreditkarte oder Bankkonto zu transferieren. Andere Broker bieten an dieser Stelle auch Paypal, Neteller oder Paysafecard an.

Laut einiger Foren-Einträge im Netz zahlt der Broker nur sehr zäh aus. Wir konnten das jedoch nicht prüfen bzw. bestätigen.

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